Verein zur Erforschung der Volksmusik und der Wiener Künstler um 1900 im Wechselgebiet

‘Publikationen’

Der Schwaigen-Reigen 07 auf DVD!

Mittwoch, Oktober 31st, 2007

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Der Schwaigen-Reigen 07 auf DVD!

Preis: EUR 12,–

Bestellungen unter: josef.krogger@aon.at

oder 0660 / 34 00 481

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Bürger Bauer Edelmann

Samstag, Februar 5th, 2005

Erika Sieder und Helga Erol-Rieß
Bürger – Bauer – Edelmann.
Karl Rieß, Vater (1837-1930) und Franz Rieß, Sohn (1876-1954)
WIEN – BADEN – MARIENSEE
Wiener Künstler um 1900 im Wechselgebiet, Band I

25 x 17 cm, 232 Seiten,
25,00 € (44,00 sfr)

ISBN 3-85252-693-0
Bibliothek der Provinz, Großwolfgers 2005

Unter Einbeziehung kulturhistorischer, sozialpolitischer, zeitgeschichtlicher und lokaler Aspekte wurde mit diesem Buch versucht, die Bedeutung eines im Bauwesen kreativen Mannes zu dokumentieren.
Den Anstoß zur Baubiographie der beiden Wiener Stadtbaumeister Karl und Franz Rieß hatte die Volksschule in Mariensee am Wechsel gegeben. Das kleine Baujuwel wurde vom kulturbewussten Ehepaar Alexander und Christiane Strobele (Theater in der Josefstadt) vor dem Verfall gerettet und vor dem Abriss bewahrt! Sein Pendant in Miesenbach ist das “Gauermann-Museum”.
Den Wiener Stadtbaumeistern war es gelungen, im engen Kontakt mit der Landbevölkerung und vor allem mit dem Gutsbesitzer, Hermann Schenker, damit im damals kaum bekannten Ort Mariensee am Wechsel ein beispielhaftes Zeichen zu setzen.

Cronin – Escape from Fear

Montag, September 1st, 2003

Archibald Joseph Cronin
Escape from Fear

Roman

mit zeitgeschichtlichen und lokalhistorischen Ergänzungen

übersetzt von Erika Sieder

21 x 15 cm, 160 Seiten,
22,00 € (38,00 sfr)
ISBN 3 85252 459 8
Bibliothek der Provinz, Großwolfgers 2003

In der Menschenmenge, die an diesem Dezembermorgen des Jahres 1950 in der Kärntnerstraße unterwegs war, befand sich ein gut aussehender Herr, so um die dreißig, dessen Anzugschnitt verriet, daß er Amerikander war. Er war groß gewachsen und gut gebaut, hatte ebenmäßige Gesichtszüge, sein Ausdruck war aber angespannt, und er warf immer wieder einen Blick zurück über die Schulter, als ob er Angst hätte verfolgt zu werden.
Auf halber Höhe der Kärntnerstraße bog er verstohlen in eine Seitengassse und betrat eine Bar. Er genehmigte sich einen doppelten Brandy. Im Halbdunkel dah er sich selbst im Spiegel hinter der Theke, aber ihm war, als sähe er einen Fremden. Er ging wieder hinaus, setzte seinen Weg auf der Kärntnerstraße fort, und als die Glocken des Stephansdomes viertel zwölf schlugen, betrat er mit rascher Entschlossenheit ein modernes Bürogebäude. “Guten Morgen, Herr Harker,” grüßte der Liftboy, aber Bryant Harker schien ihn nicht zu hören. Im fünften Stock stieg er aus und betrat die Brüroräume von The Consolidated Engineering Corporation – Austrian Branch. Ohne einen Blick auf eine der Angestellten zu werfen, die im vorden Zimmer arbeiteten, betrat er ein Büro, auf dessen Tür sein Name stand und die er hinter sich wieder versperrte.
Er ließ sich in seinen Sessel fallen und wandte sich, einige Momente später, dem Stapel von Briefen auf seinem Schreibtisch zu. Er zog ein großes Luftpost-Kuvert hervor, hielt es einen Augenblick in der Hand und riß es dann auf. Ja, es war genau das was er erwartet hatte.
Er betrachtete die Unterschrift am Ende des Papierbogens: W. R. Stevens, Präsident der Firma, für die er die Wiener Niederlassung führte. Harker fluchte und ließ das Blatt aus den Händen fallen.
Ein Auftrag für eine neue Brücke, die über die oberen Zuflüsse der Salzach gebaut werden sollte, ein beachtlicher Auftrag im Wert von mehreren Millionen Dollar, war vor sechs Wochen vergeben worden. Er hatte Pläne vorbereitet und Zahlen übermittelt. Er wußte, daß das von ihm gelegte Angebot das beste gewesen war, und dennoch wurde der Vertrag anderweitig abgeschlossen. Ein Resultat, welches – zumindest in den Augen von Stevens – an Harkers Fähigkeit , die Firma in Österreich effizient zu vertreten, zweifeln ließ.
Sie werden mich hinauswerfen, dachte Harker bitter, und sie haben allen Grund dazu. Jemand klopfte an der Tür, Harker durchquerte den Raum und drehte den Schlüssel im Schloß. Seine Sekretärin, Miss Petersen, kam herein. Sie war dünnes Mädchen mit braunen Haaren und einem etwas herablassenden Gesichtsausdruck, ihre gepflegen Fingernägel und ihr ordentliches blaues Kostüm symbolisiertengleichsam die Effizienz, mit welcher die Firma stets assoziiert wurde.
Harker setzt sich wieder nieder, und die saß vor seinem Schreibtisch, den Bleistift in der Hand. Er blickte plötzlich auf. “Warum schauen sie mich so an?”
Miss Peterson hob die Augenbrauen. “Wie bitte?”

Leichhiatliadln

Sonntag, September 22nd, 2002

Erika Sieder

Alm- und Scherzlieder, Gstanzln,
Sprüche, Lei(ch)hiatliadln

Liedgut aus Mariensee und St. Peter am Wechsel

15,00 € (25,00 sfr)
ISBN 3 85252 493 8
Bibliothek der Provinz, Großwolfgers 2002

Karl und Theresia Brandstetter, Hansl im Oad, Gottfried Reiterer, Franz Höfer, Marienseer Sänger mit Tauchner-Poldl und Wagner-Poldl, Mirtler-Peter, Seniorenchor Zöbern mit Maria Kronaus, Maria Ostermann, Wilhelmine Polreich und Maria Reithofer, Sirl-Poldl, Maria Tatzgern, Zenzl-Rieglerin, Franz Zinkl

Hungerloch – Kochbuch

Sonntag, September 22nd, 2002

Erika Sieder

Küche in Mariensee und St. Peter am Wechsel

24 x 16,5 cm, 230 Seiten,
15,00 € (25,00 sfr)
ISBN 3 85252 492 X
Bibliothek der Provinz, Großwolfgers 2002 DERZEIT VERGRIFFEN

Früher verstand man unter Knödel fast nur Mehlknödel. Sie werden entweder aus Weizenmehl gemacht und mit heißem Wasser abgegossen oder aus Roggenmehl und mit heißer Fleischsuppe abgegossen. Das sind dann die »Brennaknödel«”, die oft zu Geselchtem mit »Gruabnkraut« gegessen wurden. In den meisten Familien waren (mehr …)