Verein zur Erforschung der Volksmusik und der Wiener Künstler um 1900 im Wechselgebiet

‘Publikationen’

COMPA-Band 22 / Teilband 1 | Die Musik einer Landschaft - Das Geistliche Lied: Leichhüatn / Leichwachtn.

Sunday, October 26th, 2014

Die Musik einer Landschaft - Das Geistliche Lied: Leichhüatn / Leichwachtn. COMPA-Band 22 / Teilband 1Erika Sieder, Walter Deutsch
WeXel oder Die Musik einer Landschaft
Teil 1: Das Geistliche Lied

Böhlau Verlag

2014, 643 Seiten, 29.7 x 21 cm, Gebunden
zahlr. Notenbsp./mit Hörbeispielen (3 Cds)
€ 69,00 | I SBN 978-3-205-79584-1

Band 22 der Enzyklopädie CORPUS MUSICAE POPULARIS AUSTRIACAE „WeXel oder Die Musik einer Landschaft“ dokumentiert in Teilband 1 „Das Geistliche Lied“ im Wechselgebiet. Im Mittelpunkt stehen 192 „Leichhüatlieder“, welche zwei Nächte lang im Hause des Verstorbenen vor dem aufgebahrten Toten gesungen wurden.

Die Sammlung beleuchtet – vor dem (sozial)historischen und geographischen Hintergrund des Grenzgebietes „Herzogthum Steyermark“ und „Österreich“ – diesen bäuerlichen Brauch von der Monarchie bis heute.

Drei CDs (N. Wallaszkovits, Phonogrammarchiv, ÖAW), das Melodienregister (S. Scheybal), J. L. Mayers geistlicher Kommentar sowie ein Wörterbuch des lokalen Dialekts (I. Hausner, Inst. f. Dialekt- u. Namenlexika, ÖAW) ergänzen die Dokumentation im Auftrag des „Österreichischen Volksliedwerkes“.

Mit der verpflichtenden Nutzung der ab 1965 errichteten Aufbahrungshallen sind die Lieder verklungen.

Walter Deutsch (*Bozen, Südtirol), Musikstudium in Innsbruck und Wien. 1965–1991 Gründer und Leiter des Instituts für Volksmusikforschung, Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Wien.

Erika Sieder beschäftigt sich seit 1994 mit dem Kulturerbe Wechselgebiet.

Erhältlich ist dieser COMPA-Band beim Böhlau Verlag

Link zum Sendungsmitschnitt mit Johannes Leopold Mayer am 1. Nov. 2014 in Oe1 Extra: Leise sinkt der Abend nieder”

Kalender 2013 “Schwaigen der Kühe”

Wednesday, September 26th, 2012

Das Motto des Kalenders „Der Wechsel 2013“ ergab sich aus den Einsendungen des 9-jährigen Noël Barz, Gesamtgewinner des Kreativwettbewerbs „Schwaigen und die Jahreszeiten“. Alle Bilduntertitel stammen von ihm.

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Im Herbst 2011 wurden die Volksschulen des niederösterreichischen und steirischen Wechselgebiets zum Kreativ-Wettbewerb „Schwaigen und die Jahreszeiten“ eingeladen. Nach Ablauf der Einreichfrist musste die Jury mit Verwunderung feststellen, dass – außer der Einsendung eines Volksschülers mit Zweitwohnsitz in Mariensee am Wechsel – keine einzige Rückmeldung von den Volksschulen gekommen war.

Hat regionale Identität so wenig Bedeutung? Wird die herrliche Landschaft, in der wir hier leben, so wenig geschätzt?

Die Wettbewerbsbeiträge des 9-jährigen Volksschülers Noël Barz – das Modell „Schwaig im Sommer und im Winter“ und unzählige Zeichnungen – verblüfften
durch ihre Professionalität in Entwurf und Ausführung. Die Detailtreue seines Modells und seine Zeichnungen der Kühe zeigen, mit welcher Genauigkeit er bereits als Dreijähriger und heute als Volksschüler Tiere und ihre Umgebung beobachtet. Kühe und überhaupt „Rindviecher“ sind seit Langem sein Lieblingsthema. Die großzügigen – für die gesamte Schulklasse des jeweiligen Gewinners gespendeten – vier Preise

1. Preis: Besuch der H2O-Therme (GF Christian Rotter)
2. Preis: Schipass Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee (GF Geri Gabauer)
3. Preis: Wochenende auf der Trahütten-Alm (Familie Pichlbauer)
4. Veröffentlichung der Zeichnungen als Kalender „Der Wechsel – 2013“

wurden auf Familienformat reduziert und – aufgrund der hohen Qualität des Modells „Schwaig im Sommer und im Winter“ (bis Dezember 2013 in der Rasthüttn- Brettlbar Lang, Mönichkirchen, ausgestellt) und der Fülle an Zeichnungen – von der Jury (Petra Schwarz und Yvonne Irsay – Gemeinde Mönichkirchen, GF Gerald Gabauer – Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee, Alois Reithofer – Alpengasthof Enzian und Cilli Pichlbauer – Trahüttenalm) einstimmig Noël Barz zuerkannt.

Die Zeichnungen und das Modell “Schwaig im Sommer und im Winter”, historische Quellen aus dem Archiv von Stift Vorau, Liedbeispiele aus dem Österreichischen Volksliedarchiv, Fotos aus der LFS Warth und von der Weidegenossenschaft Molzegg sowie Beschreibungen der “Schwaigen” zeigen mit den “Rindviechern” und ihren diversen Nutzungsmöglichkeiten Bedeutung und Umfang der Almwirtschaft am Wechsel.

Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren, Boden- und Wasserverhältnisse sowie wertvolle Biotope bleiben durch durch das alljährliche Abweiden erhalten, und bieten mit der Arbeit der Halter, ihr Wissen und ihre Gastfreundschaft die unvergleichliche „Almkultur“.

Hier ist nun der 4. Preis: Der Kalender „Der Wechsel 2013 – Schwaigen der Kühe“.

Wir gratulieren sehr herzlich und allen, die sich von Noëls Bildern durchs Jahr 2013 begleiten lassen, gilt der Wunsch: „Geteilte Freude ist doppelte Freude!“

Der Kalender ist in Aspang in der Buchhandlung Moschna und bei der BP-Tankstelle Pichler, so wie in Mönichkirchen in der “Rasthüttn-Brettlbar Lang” zum Preis von € 23,- erhältlich.
Zzgl. Porto wird die gewünschte Anzahl auch direkt von der Kulturinitiative “WeXel” versandt. erika.sieder(a)gmail.com

Artikel über Gustav Orglmeister in “Die Presse” vom 30. Juni 2012

Wednesday, July 4th, 2012

“… tout Vienne ! Gustav Orglmeister - Der letzte Wiener k.u.k. Stadtbaumeister”

Artikel über Gustav Orglmeister in “Die Presse” vom 30. Juni 2012
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Kalender 2012 “Der Wechsel. Eins zwei drei im Sauseschritt, es eilt die Zeit, wir eilen mit”* (*Wilhelm Busch)

Thursday, October 13th, 2011

Anlässlich des 50 Jahr-Jubiläums der 1961, im Jahre der Markterhebung des Ortes Mönichkirchen am Wechsel, eröffneten “Rasthüttn-Brettlbar Lang” wurden die Gästebücher der Hoteliersfamilie vom Enkel Heinz-Peter Lang, BSc. digital erfasst.
Die Eintragungen sind als eine Fortsetzung der Mönichkirchner “Jahrhundertwende” und “Wildgans-Zeit” zu sehen, und ein kulturhistorisches Dokument für die gesamte Wechselregion.

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Die gesellschaftliche Bedeutung des Luftkurortes Mönichkirchen für die Wiener Gesellschaft der Nachkriegszeit schließt nahtlos an dessen Funktion als Drehscheibe der k.u.k. Kronländer um die Jahrhundertwende an. Die “Rasthüttn-Brettlbar Lang” diente mehrmals als Kulisse für Film-Dreharbeiten, und die Eintragungen, Photographien und Zeichnungen in den Gästebüchern lesen sich wie ein “Who is who” der heimischen und internationalen Gesellschaft.
Mehr dazu findet sich in Band II “Wiener Künstler um 1900 im Wechselgebiet”, welcher – 2011 – zeitgerecht zum 150. Geburtstag von Gustav Orglmeister, dem letzten Wiener k.u.k. Hofbaumeister, im Verlag “Bibliothek der Provinz” erscheint.

Vier aktuelle Photographien (Titelseite - Radrennen; März - Automaten; August - Kartenspieler; Dezember - Winterstimmung) sind Peter Steffny, dem Salzburger mit Aspanger Wurzeln, zu verdanken. Das Werk seines Vaters Ludwig Steffny, Sohn des Aspanger Malermeister, ist kaum bekannt. Die wenigen erhaltenen Aquarelle und Ölbilder befinden sich in Privatbesitz. Einige Steffny-Plakate (um 1935) wurden in einer Plakat-Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek (1998) gezeigt. Frühe Spuren seiner künstlerischen Begabung sind noch in Marienseer Bauten erhalten.

Sandra Vavrina, der künstlerisch interessierten Mutter bzw. Tante, ist für den gelungenen “Sommer-Malkurs auf der Alm” (Juli) zu danken.

Der Kalender ist in Aspang in der Buchhandlung Moschna und bei der BP-Tankstelle Pichler, so wie in Mönichkirchen in der “Rasthüttn-Brettlbar Lang” zum Preis von € 23,- erhältlich.
Zzgl. Porto wird die gewünschte Anzahl auch direkt von der Druckerei Gangl, Aspang versandt.
E-mail: office

Das Buch “… tout Vienne! Gustav Orglmeister - Der letzte Wiener k.u.k. Hofbaumeister” ist zum Preis von € 28,- bereits direkt im Verlag “Bibliothek der Provinz” zu bestellen: bestellung, Tel. 02856/3794.

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Erika Sieder mit Dieter Klein: “… tout Vienne! Gustav Orglmeister (1861-1953) – Der letzte Wiener k. k. Hofbaumeister. Prag - Wien - Wechsel - Laibach - Triest - Brüx”. Fotodokumentation von Robert Hölzl und Heinz-Peter Lang, Beiträge von Alicia Ysabel Spengler und Martin Kupf, Bibliothek der Provinz, Weitra 2011

Friday, January 21st, 2011

Die Forschungszwischenbilanz zum Werk des letzten Wiener k.k. Hofbaumeisters zeigte bereits die vielfältigen Facetten in Gustav Orglmeisters Bautätigkeit.
(Herbst 2009 - “Jugendstil am Wechsel”, Internationales Architektursymposium, Rasthütte Lang, Mönichkirchen am Wechsel - unterstützt vom Österreichischen Wissenschaftsfonds und den Kulturabteilungen der Bundesländer Niederösterreich und Steiermark).

Die Bauten Gustav Orglmeisters - ob als planender Architekt oder “NUR” als ausführender Baumeister von Entwürfen bekannter Architekten - prägten “… tout Vienne”, wie es seine Enkelin Ing. Helga “Sissi” Zechmeister treffend formuliert. Sein Schaffen zog weite - internationale - Kreise.

Orglmeisters Oeuvre, seine Architekten- und Künstlerkollegen, sein gesellschaftliches Umfeld und seine Familie werden in der 2011 - zu seinem 150. Geburtstag erscheinenden - Publikation vorgestellt. Das Buch ist gleichzeitig Milli Reingruber-Lutz, Großcousine der Autorin, zu ihrem 100. Geburtstag (26. Oktober 2011) gewidmet.
Der Wiener Bürgermeister, Dr. Michael Häupl, hat als “Herr aller Kreaturen Wiens” (Zitat Antal Festetics) den Ehrenschutz übernommen.

Buchpräsentationen im November 2011:

Dienstag, den 22. November 2011: Wien 1, Seilerstätte 2 - “Slowenisches Wissenschaftsinstitut”.
17.00 Uhr Filmvorführung “100 Jahre Wocheinerbahn” - tv ljubljana
18.00 Uhr Begrüßung - Dr. Vinzenz Rajsp, Direktor
Buchpräsentation - Dr. Michael Ludwig, Wiener Wohnbaustadtrat
Verlag der Provinz - Mag. Richard Pils, Verleger
Vielfältige Verflechtungen mit dem Wechselgebiet - Dr. Erika Sieder, Autorin
Textauszüge - Alexander Strobele
Musikalische Begleitung - Sabine Scheybal (Harfe) und Christl Putz (Steirische Harmonika)
Kleines Buffet - Johannes Bergers Genusswelt (Sponsor)

Mittwoch, den 30. November 2011: Wien 19, Kaasgrabenkirche und Clara Fey-Kinderheim (ehem. Villa Esders), Stefan Esdersplatz 1.
ab 17.00 Uhr - Genaue Details in Kürze.

Der Stammbaum der Familie Orglmeister wurde von seinem Enkel, Dr. Hanns Orglmeister (Dechantskirchen - 85. Geburtstag am 26. Oktober 2011) mit Unterstützung seines Sohnes, Mag. Dietmar Orglmeister (Pfarrer von Mönichkirchen) erstellt, von seiner Enkelin, Ing. Helga “Sissi” Zechmeister-Orglmeister (Eisenstadt - 89. Geburtstag am 28. Oktober 2011) gemeinsam mit ihrer Tochter Dr. Doris Illés ergänzt und von David Mathews, dem indischen Grafiker des Verlags bearbeitet. Der umfangreiche Stammbaum liegt der Publikation bei.

Einst ein “Großer”, feiert Gustav Orglmeister 2011 seinen 150. Geburtstag als “Kleiner”, fast “Vergessener”!

Gustav Klimt feiert 2012 seinen 150. Geburtstag!
Dem Werk dieses “Großen” ist eine Ausstellung im Belvedere gewidmet: Dass seine Bilder einst an einem Ausstellungsort zu sehen waren, welcher heute noch Gustav Orglmeisters Handschrift trägt, ist vergessen. (Galerie Miethke, Dorotheergasse - heute Jüdisches Museum).

Die Publikation ist ein weiterer Mosaikstein zum Kulturerbe “Wechsel” - um 1900 Drehscheibe der k.k. Kronländer, heute im Dornröschenschlaf versunken.

Der interessierte Leser wird - anhand der reich illustrierten, 380-seitigen Dokumentation - zahlreiche Spuren im Stadtbild Wiens, in Slowenien, Triest, Brüx (Most) finden und vielfältige Verflechtungen mit dem Wechselgebiet entdecken.

Die Dokumentation erscheint als Band II der Reihe “Architektur der Provinz. Wiener Künstler um 1900 im Wechselgebeit” im Verlag “Bibliothek der Provinz” zum Preis von € 28,-. www.bibliothekderprovinz.at.

Band I - Bürger-Bauer-Edelmann. Karl und Franz Rieß. Wien-Baden-Mariensee am Wechsel, Erika Sieder und Helga Erol-Rieß, Weitra 2005.

Bestellungen direkt im Verlag: bestellung. Tel. 02856/3794.