{"id":46,"date":"2007-02-12T17:06:35","date_gmt":"2007-02-12T16:06:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bnd.at\/wx\/?page_id=46"},"modified":"2019-11-09T11:25:43","modified_gmt":"2019-11-09T10:25:43","slug":"wechsel-wiener-kunstler-ii","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.wexel.at\/?page_id=46","title":{"rendered":"Wechsel &#8211; Wiener K\u00fcnstler II"},"content":{"rendered":"\n<p>Mit den Ortschroniken von Mariensee und St. Peter am Wechsel (Stickelberger, Josef et. al., Eigenverlag Stickelberger, Mariensee 1994\/95\/97) werden bereits 1994 erste interessante kulturhistorische Querverbindungen zu Wien um 1900 dokumentiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Tatsache, dass die verzweigte Landschaft des Wechsels und dessen bislang verschwiegene, unterschiedlich strukturierte Kultur seit Gustav J\u00e4gers Beschreibung (1874) nicht mehr in ihrer Gesamtheit erfasst wurden, sowie die engen Verbindungen zu den ehemaligen k. k. Kronl\u00e4ndern, heute L\u00e4nder der Europ\u00e4ischen Union, f\u00fchrten zum \u00fcberregionalen und objektgem\u00e4\u00dfen Forschungsprojekt <em>Der Wechsel und sein kulturelles Erbe<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit unz\u00e4hligen kleinen Mosaiksteinen aus den Publikationen von Erika Sieder <em>Das Hungerloch. Ein Blick auf K\u00fcche und Kultur in Mariensee und St. Peter am Wechsel<\/em> &#8211; 2002, <em>Escape from fear. Wien-Gm\u00fcnd-Aspang<\/em> &#8211; 2003, <em>B\u00fcrger-Bauer-Edelmann. Karl Rie\u00df, Vater (1837 &#8211; 1930) und Franz Rie\u00df, Sohn (1876 &#8211; 1954). Wien &#8211; Baden &#8211; Mariensee. Wiener Jahrhundertwendebaumeister im Wechselgebiet<\/em>, Band I &#8211; 2005), der Kalender (<em>Aspang in alten Ansichten <\/em>&#8211; 2004\/05\/06\/07\/08\/09\/10\/11), Ausstellungen und Buchpr\u00e4sentationen entsteht ein Bild des vielf\u00e4ltigen kulturellen Erbes dieser Landschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2005 ist, unterst\u00fctzt vom <em>WeXel \u2013 Verein zur Erforschung der Volksmusik und der T\u00e4tigkeit der Wiener K\u00fcnstler um 1900 im Wechselgebiet<\/em>, das zweiteilige Gesamtprojekt zur Erfassung und Dokumentation des immateriellen und materiellen kulturellen Erbes dieser Landschaft angelaufen. Mit den geplanten Folgeb\u00e4nden zu <em>Wiener K\u00fcnstler um 1900 im Wechselgebiet<\/em>, zur Musik dieser Landschaft, zur Sprache und zur Literatur werden bedeutsame Teile eines kulturellen Erbes in ausf\u00fchrlichen, unter wissenschaftlichen Aspekten erarbeiteten Dokumentationen sachgerecht dargestellt. Eine Datenbank soll den Zugang zum umfangreichen Material erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Teil I des Projekts <em>WeXel \u2013 Verein zur Erforschung der Volksmusik im Wechselgebiet<\/em> wurde seit 2004 das Archivmaterial der Volksliedarchive Nieder\u00f6sterreich und Steiermark, des Stiftes Vorau sowie zahlreicher Privatsammlungen von Dr. Erika Sieder gesichtet und aufgearbeitet. Das aktuelle Lied- und Musiziergut des gesamten Wechselgebiets wurde im Rahmen des volksmusikalischen Feldforschungsprojekts &#8220;Schwaigen-Reigen&#8221; (2007-2009) \u2013 unterst\u00fctzt vom Institut f\u00fcr Volksmusikforschung (Univ. Prof. Dr. Gerlinde Haid(, Universit\u00e4t f\u00fcr Darstellende Kunst und Musik, Wien \u2013 erfasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit entsteht die Publikation &#8220;Der Wechsel &#8211; Musik einer Landschaft&#8221; als COMPA (=corpus musicae popularis austriacae)-Band XXI in Kooperation mit Prof. Mag. Walter Deutsch (\u00d6sterreichisches Volksliedwerk). Projektierter Publikationstermin 2011\/12 (B\u00f6hlau Verlag).<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Teil II des Projekts <em>Wiener K\u00fcnstler um 1900 im Wechselgebiet <\/em>entstehen Publikationen \u00fcber die hier t\u00e4tigen Wiener Jahrhundertwendebaumeister. K\u00fcnstler aus deren Umfeld sind ebenso miteinbezogen wie die Arbeit lokaler Handwerker. Mit Ber\u00fccksichtigung der jeweiligen historischen und wirtschaftlichen Ortsstrukturen im Wechselgebiet und der Erfassung der Bauten und Kunstwerke in der Residenzhauptstadt Wien und in den Kronl\u00e4ndern entsteht die kulturhistorische Landkarte des Wechsels.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorarbeiten zu <em>Wiener K\u00fcnstler um 1900 im Wechselgebiet<\/em><em>, <\/em>Band II, <em>Gustav Orglmeister. Der letzte Wiener k.k. Hofbaumeister. Prag &#8211; Triest &#8211; Wechsel &#8211; Wien. Mit Illustrationen von Adalbert Pilch<\/em> erstrecken sich weit \u00fcber das Wechselgebiet hinaus. Basierend auf dem umfangreichen Familienarchiv, der wissenschaftlichen Mitarbeit von Experten in Laibach, Triest, Prag und Most (Br\u00fcx) und mit Unterst\u00fctzung der Wiener Kulturabteilung und des Architekturzentrums Wien (AZW) entsteht eine umfassende Baubiographie. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des internationalen Symposiums &#8220;Jugendstil am Wechsel&#8221; wurde im Herbst 2009 in M\u00f6nichkirchen am Wechsel eine wissenschaftliche Forschungszwischenbilanz gezogen. Details siehe &#8220;Veranstaltungen&#8221;. Die Publikation wird 2011 &#8211; zum 150. Geburtstag von Gustav Orglmeister &#8211; im Verlag Bibliothek der Provinz erscheinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die projektierte Datenbank f\u00fcr die wissenschaftliche und touristische Nutzung <em>Wiener K\u00fcnstler um 1900 im Wechselgebiet<\/em> in M\u00f6nichkirchen im Rahmen von &#8220;White Box WeXel&#8221; (Kooperation mit Mathis Barz, ETH Z\u00fcrich, und Heinz-Peter Lang) wurde als f\u00fcr den &#8220;Bank Austria Kunstpreis 2010&#8221; eingereicht. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorarbeiten zu <em>Wiener K\u00fcnstler um 1900 im Wechselgebiet, <\/em>Band III<em>, Josip Stritar &#8211; Der Wiener Slowene in Aspang <\/em>erstrecken sich aus dem Wechselgebiet direkt nach Laibach und Wien. Urska Perenic hatte die Bearbeitung des Themas in ihre Dissertation bei Univ.Prof. Dr. Miran Hladnik, Institut f\u00fcr Slowenistik, Universit\u00e4t Laibach, miteinbezogen. Basierend auf dem umfangreichen Familienarchiv der Nachkommen wurden 1.019 deutschsprachige Briefe Josip Stritars aus Aspang an seinen Sohn Milan nach Wien aus dem Nachla\u00df in der Laibacher Nationalbibliothek von Dr. Erika Sieder im Fr\u00fchjahr 2010 bearbeitet. <\/p>\n\n\n\n<p>Der klassische Philologe, u.a. Lateinprofessor von Anton Wildgans im Wiener Piaristengymnasium, und Herausgeber der Zeitschrift <em>Zvon<\/em> (<em>Die Glocke)<\/em> in Wien, wohnte an derselben Adresse wie ein paar Jahrzehnte sp\u00e4ter der letzte Wiener k.k. Hofbaumeister Gustav Orglmeister sowie das Architekturb\u00fcro Kupka &amp; Orglmeister in Wien VIII, Lange Gasse 44. Mit diesem Projekt wird &#8211; endlich- das gesamte deutschsprachige Werk des Literaten erfasst und aufgearbeitet. Das Projekt wird vom Wiener <em>Slowenischen Wissenschaftsinstitut unterst\u00fctzt.  <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den Ortschroniken von Mariensee und St. Peter am Wechsel (Stickelberger, Josef et. al., Eigenverlag Stickelberger, Mariensee 1994\/95\/97) werden bereits 1994 erste interessante kulturhistorische Querverbindungen zu Wien um 1900 dokumentiert. 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