{"id":23,"date":"2007-02-07T11:05:05","date_gmt":"2007-02-07T10:05:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bnd.at\/wx\/?page_id=23"},"modified":"2009-09-11T21:38:39","modified_gmt":"2009-09-11T20:38:39","slug":"kalender-2005","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.wexel.at\/?page_id=23","title":{"rendered":"Kalender 2005 &#8220;Almh\u00fctten und Schwaigen am Wechsel&#8221;&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>[myflash=kalender_05]<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"file:\/\/\/C:\/DOCUME%7E1\/Test\/LOCALS%7E1\/Temp\/moz-screenshot.jpg\" \/><img decoding=\"async\" src=\"file:\/\/\/C:\/DOCUME%7E1\/Test\/LOCALS%7E1\/Temp\/moz-screenshot-1.jpg\" \/><\/p>\n<p>TITELBILD 2005<br \/>\n\u201eSommerfrische Aspang, N.-\u00d6.<br \/>\n(506 m) \u2013 Der Hauptplatz\u201c<br \/>\nWohlg. Herrn Josef Tschinkl,\u00a0 Wimpassing, Schwarzathale; nach 1919.<br \/>\nText:Lieber Pepi! Heute lie\u00df Herr Rottler fragen, ob die von Dir gesandte leere Korbflasche und Kiste bei uns abgegeben wurde. N\u00e4hmlich bei Zinkl [ehem. Gasthaus Wochesl\u00e4nder gegen\u00fcber Fleischhauerei Gugerell-Aspang] ist bis heute nichts eingelangt. Vieleicht liegt ein Irrtum vor u. wurde selber etwa bei Frl. Fichtl in Grimmenstein abgegeben. Habe heute auch Deine l. Karte erhalten und bin \u00fcberrascht, dass Du so schnell entschlossen bist. Wie geht es Dir also soll ich kommen Umschlag machen. Hast Du vieleicht das Bild mitgenommen? Tante w\u00fcrde sich herzlich freuen. Herzlich gr\u00fc\u00dft Dich Mimi.<br \/>\nVerlag A. Pelnitschar, Aspang Nr. 2134.<\/p>\n<p>J\u00c4NNER<br \/>\n\u201cMariensee 850m &#8211; Hochwechsel 1738m\u201d<br \/>\nText: Viele Gr\u00fc\u00df aus der Ferne, an Dich denke ich so gerne, die Karte ist von hier, die Gr\u00fc\u00dfe sind von mir.<\/p>\n<p>FEBRUAR<br \/>\nDie Herrgottschnitzer H\u00fctte am Kampstein bei Aspang N.\u00d6. wurde im Jahre 1925 erbaut und liegt auf 1366 m. Lt. Kaufvertrag vom 6. Dezember 1927 wurde sie von Johann Gollinger an die Alpin-Gesellschaft Herrgottschnitzer\u00a0 in Wien verkauft. Heute geh\u00f6rt die H\u00fctte dem \u00d6sterreichischen Touristenverein, wird von Familie Haselbacher vorbildlich gef\u00fchrt und ist auch im Winter durch den nahe gelegenen St. Corona Skilift eine beliebte Einkehrstation.<br \/>\nPostkarte mit H\u00fcttenstempel \u201eHerrgottschnitzerh\u00fctte am Kampstein 1366, Alp. Ges. \u201eD\u2019Herrgottschnitzer\u201c.<\/p>\n<p>M\u00c4RZ<br \/>\nDie Kampsteiner Schwaig wurde im Jahre 1910 vom Bauernjuri (Georg Bauer aus Au\u00dferneuwald, St. Peter) erbaut und liegt auf 1496 m Seeh\u00f6he. Die Schwaig befindet sich seither im Familienbesitz Lueger. Im Sommer 2004 ist das Geb\u00e4ude abgebrannt, im Sommer 2005 ist es sicher wieder aufgebaut.<br \/>\n24. Mai 1931. Adressiert an Familie Tatschl, Leibnitz, Hauptplatz 12, Steiermark.<br \/>\nText: Recht herzliche Gr\u00fcsse an Alle von unserer sch\u00f6nen Pfingstpartie Ihre Poldi Scholz, Gru\u00df Ing. Scholz.<br \/>\nDie drei weitere Unterschriften sind unleserlich.<br \/>\nH\u00fcttenstempel Peter Ofner, Kampsteinerschwaig, Post Aspang.<\/p>\n<p>APRIL<br \/>\nDie Feistritzer Schwaig liegt auf 1438 m. Zu den fr\u00fcheren Besitzern z\u00e4hlten Baron Josef Dietrich, F\u00fcrst Sulkowsky und der Arzt Dr. Vernay aus Kirchberg. Auf Grund seiner Gr\u00f6\u00dfe besa\u00df der Besitz urspr\u00fcnglich auch eine Eigenjagd. Heute geh\u00f6rt die Schwaig der Molzegger Weidegenossenschaft.<br \/>\nAuf der Photographie \u201eAlmidyll auf der Feistritzer Schwaig\u201c ist rechts der ,Bauern-Juri\u2019, links der ,Rodlbauer\u2019, in der Mitte der ,Micherlbauer\u2019 (Weninger) beide mit ihren Pfeifen, links im Hintergrund das Almhalterehepaar Franz und Barbara Tauchner, rechts im Hintergrund ein Wiener Gast, ganz hinten ein ,Hungerloch\u2019 zu sehen. Seit 1995 wird die Schwaig von Johann Luef und seiner Frau bewirtschaftet. Sanges- und Musizierfreude sind hier besonders gern gesehene G\u00e4ste.<\/p>\n<p>MAI<br \/>\nDas Steinerne Kreuz, auch Wei\u00dfes Kreuz genannt, steht am Arabichl am Weg zur Steyersberger Schwaig auf 1570 m Seeh\u00f6he, wo die Pfarren Kirchberg, St. Peter und Trattenbach so wie auch die Gemeinden Molzegg, Neuwald und Kranichberg zusammensto\u00dfen.\u00a0 Im Jahre 1996 wurde der gemauerte Bildstock mit viel M\u00fche vorbildlich restauriert.<\/p>\n<p>JUNI<br \/>\nDie 1775 erbaute Steyersberger Schwaig liegt auf 1351 m und befand sich urspr\u00fcnglich im Besitz der Grafen Wurmbrand der Herrschaft Steyersberg. Die Postkarte zeigt die Schwaig mit Jagd-und Eishaus. Seit 1936 geh\u00f6rt sie der Molzegger Wald- und Weidegenossen- schaft, wird von Familie Schabauer vorbildlich gef\u00fchrt, und ist durch den Arabichl-Schilift und den Loipeneinstieg in die 90 km lange Wechsel-Semmering-Panorama-Loipe\u00a0 auch im Winter eine beliebte Einkehr- und Raststation.<\/p>\n<p>JULI<br \/>\nDie Kranichberger Schwaig liegt auf 1497-1530 m in der vom Rabenkropf, dem Arabichl und dem Sch\u00f6berlberg gebildeten Mulde. Bereits im Jahre 1569 ist sie im Urbar des Schlosses Kranichberg erw\u00e4hnt, im Jahre 1945 ist die bis dahin gr\u00f6\u00dfte und besteingerichtete Schwaig, vermutlich durch Kriegseinwirkungen, abgebrannt. Heute ist nur mehr der etwas h\u00f6her gelegene ehemalige Stall erhalten. Urspr\u00fcnglich geh\u00f6rte auch der P\u00f6stlingstall \u2013 sp\u00e4ter Stangl \u2013 zu diesem Besitz.<br \/>\n\u201eFr\u00e4ulein Emi, Friedel u. Ola Riedel, Graz, Seebacherg. 10.<br \/>\nText: Liebe Emmi, Friedel u. Ola! Seid Ihr schon zu Hause? Wir machen sehr sch\u00f6ne Ausfl\u00fcge. Das letzte Mal waren wir auf der Alm. Gro\u00dfartig sch\u00f6n ist es hier, auch mit dem Essen geht es sehr gut. In Ungarn waren wir auch einige Tage. Was man dort noch alles bekommt, ist ganz m\u00e4rchenhaft. Viele Gr\u00fc\u00dfe Eure Karla Pugl.<br \/>\nPostkarte Nr. 212. Verlag \u00d6sterreichischer Touristenclub.<br \/>\nAmateur-Aufnahme Hanns Hann.<br \/>\nPostkarte: Nr. 1981 \u2013 A. Pelnitschar, Aspang. Briefmarke kaiserlich-k\u00f6nigliche Post 10 Heller. Poststempel 28. VIII. 1918.<\/p>\n<p>AUGUST<br \/>\nDas Wetterkogler Haus wurde 1899 erbaut und liegt an der steirisch-nieder\u00f6ster- reichischen Grenze auf 1743 m Seeh\u00f6he. Seit 1958 ist das vom \u00d6sterreichischen Alpenverein gef\u00fchrte Haus ganzj\u00e4hrig auch \u00fcber eine Mautstra\u00dfe von Waldbach aus erreichbar.<\/p>\n<p>SEPTEMBER<br \/>\n\u00c4lteste Photographie der Aspanger (heute Marienseer) Schwaig, vor 1882 zu datieren, da sie am 7. Februar 1882 abgebrannt war. Die erste schriftliche Erw\u00e4hnung ist in einer Grenzbeschreibung des Landgerichtes Hertenfels vom 24. 4. 1555 (G.A.Graz, Spez. Archiv Fam. Stubenberg, Ldg. Beschreibung Waldbach, Bd. 106 &#8211; Jhb.f.Ldk. v. N\u00d6. 1939 &#8211; 43, Seite 424) zu finden:<br \/>\n&#8230; der wassersaig nach an den alten Wexl, da man stain und wein abschleusst, vom Abschu\u00df immer mehr her nach Aschpangeralbm &#8230;, 1823 in der Katastralmappe v. J. eingezeichnet, bis 1850 im Besitz der Herrschaft Aspang, Graf von Pergen, dann im Besitz von Baron Haber Linsberg, sp\u00e4ter Schenker \u2013 Mariensee.<\/p>\n<p>OKTOBER<br \/>\nDie Vorauer Schwaig oder auch Ochsenschwaig genannt liegt auf der Hofalpe in ca. 5000 Fu\u00df = 1509 m Seeh\u00f6he und wurde im Jahre 1779 vom Chorherrenstift Vorau erbaut. Nicht weit davon befinden sich die beiden, im Jahre 1949 errichten, deutschen und russischen Soldatenfriedh\u00f6fe.<\/p>\n<p>NOVEMBER<br \/>\nDer Verein ,Die Haller\u2019 erbaute im Jahre 1910 das auf 1308 m Seeh\u00f6he gelegene Hallerhaus, zu dessen Einweihung das ,Hallerlied\u2019 gesungen wurde. Bereits ab 1916 gew\u00e4hrleistete eine eigene Akku-Anlage die Stromversorgung.<br \/>\nText: Hoch. Herrn Oberleutnant Alfons di Gasperio in Mal\u00e9, S\u00fcdtirol.<br \/>\nHerzl. Gl\u00fcckw\u00fcnsche zum Oberleutnant u. unsre Gr\u00fc\u00dfe von Familie Petteani an die Mama u. Fr. Gemahlin. Ihr ergb. JoPetteani.<br \/>\nPoststempel vor 1918.<br \/>\nVerlag Alpine Gesellschaft D\u2019Haller \u2013 1910.<\/p>\n<p>DEZEMBER<br \/>\nErst um 1940 begann der Name M\u00f6nichkirchner Schwaig den fr\u00fcheren Flurnamen Lichtenecker Alm abzul\u00f6sen. Diese ist bereits 1490 als Schafhalde belegt. Neben der Halterh\u00fctte standen urspr\u00fcng-lich f\u00fcnf St\u00e4lle. Mit der Er\u00f6ffnung des Sesselliftes im Jahre 1949 ver\u00e4nderte sich der Charakter der Almbewirtschaftung dieser Schwaig grundlegend. Heute ist die M\u00f6nichkirchner Schwaig ein beliebter Anfang- und Endpunkt f\u00fcr Wanderungen und Zentrum der Skischaukel M\u00f6nichkirchen-Mariensee.<\/p>\n<p>ZITATE und PHOTOGRAPHIEN:<br \/>\nBeutel, J.: Ortsbild von Mariensee am Wechsel1922, hgg. von Aubrunner, N. und Legorsky, F., Mariensee 1992; Gemeinde Aspangberg-St. Peter; J\u00e4ger, G.: Der Wechsel und sein Gebiet in Nieder\u00f6sterreich und Steiermark. Mit einer Karte des Wechsel-Gebiets und einem Panorama vom Hochwechsel, Wien 1874, Verlag des ,Tourist\u2019. Druck von C. Finsterbeck in Wien; Lechner, F.: Privatarchiv, Aspang am Wechsel; Petermann, R. E.: Im Bereiche des Wechsels. Skizzen und Schilderungen, hgg. von der k.k.priv. Eisenbahn.Wien-Aspang, Verlag der lithographischen Kunstanstalt F. Sperl, Wien III., Linke Bahngasse 5, nach 1881 (Bau der Wien-Saloniki Bahn bis Aspang) zu datieren; Scharinger, N.: Privatarchiv, Aspang am Wechsel; Sieder, E.: Das Hungerloch. Ein Blick auf K\u00fcche und Kultur in Mariensee und St. Peter am Wechsel, Gro\u00dfwolfgers 2002, Bibliothek der Provinz; Stickelberger, J. et al.: Mariensee-St. Peter. Geschichten und Bilder von der nieder\u00f6sterreichischen Seite des Wechsels, Mariensee 1997, Eigenverlag; Tauchner, A.: Privatarchiv, Feistritz am Wechsel; Tschinkl-Konopiski,\u00a0 M.: Privatarchiv, Aspang am Wechsel.<\/p>\n<p>IMPRESSUM:<br \/>\nDruck: Druck &amp; Kopie Gangl,\u00a0 Aspang am Wechsel<br \/>\nLayout: neuwirthdesign.at<br \/>\nHerausgeber: Erika Sieder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[myflash=kalender_05] TITELBILD 2005 \u201eSommerfrische Aspang, N.-\u00d6. (506 m) \u2013 Der Hauptplatz\u201c Wohlg. Herrn Josef Tschinkl,\u00a0 Wimpassing, Schwarzathale; nach 1919. Text:Lieber Pepi! 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